Wasserstoff im Gespräch: Von der Forschung in die Anwendung

Zwei Interviews aus der H2Raum-Blogserie geben Einblicke in Forschung und Wissenschaftsmanagement am ZBT.

Wie kommen Wasserstofftechnologien in Industrie, Mobilität und Energiesystem zur Anwendung und welche Strukturen braucht erfolgreiche Forschung? Darüber sprechen Dr. Christian Spitta, Abteilungsleiter Wasserstoff-Infrastruktur, und Dr. Theresa Schredelseker, Leiterin der Stabsstelle Wissenschaftsmanagement und Kommunikation, im H2Raum-Blog.

Wasserstoffqualität entlang der Versorgungskette

Wie gelangt Wasserstoff zuverlässig, sicher und wirtschaftlich zu seinem Einsatzort? Christian Spitta spricht im Interview über Wasserstoffqualität, Tankstellen, Transportlösungen und die sogenannte letzte Meile der Wasserstoffversorgung. Außerdem erklärt er, warum das Ruhrgebiet mit seiner Industrie, Infrastruktur und hohen Energienachfrage besonders gute Voraussetzungen für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft bietet.

ZBT-Mitarbeiter greift an der ZBT-Wasserstoff-Testtankstelle zur Zapfpistole
zum Interview mit Dr. Spitta

Wissenschaft weiterentwickeln und kommunizieren

Theresa Schredelseker spricht im Interview darüber, wie Wissenschaftsmanagement Forschung unterstützen und gute Rahmenbedingungen für wissenschaftliche Arbeit schaffen kann. Im Mittelpunkt stehen wissenschaftliche Qualität, Qualifizierung, Austausch. Daneben geht es darum, Forschung sichtbar zu machen, wissenschaftliche Inhalte verständlich aufzubereiten und den Austausch mit unterschiedlichen Zielgruppen zu gestalten.

zum Interview mit Dr. Schredelseker

Wasserstoffqualität entlang der Versorgungskette

Je nach Anwendung gelten unterschiedliche Anforderungen an die Reinheit von Wasserstoff. Am ZBT werden deshalb Analyse- und Reinigungskonzepte untersucht und weiterentwickelt. Das Hy-Lab bietet dafür spezialisierte Möglichkeiten zur Analyse der Wasserstoffqualität.

Blick ins Hy-Lab des ZBT, in dem Wasserstoffproben auf ihre Reinheit untersucht werden
mehr zum Hy-Lab

Tankstellen unter realitätsnahen Bedingungen testen

Auch Abfüllanlagen und Wasserstofftankstellen gehören zu den Forschungsschwerpunkten. Auf dem Wasserstoff-Testfeld können Anlagen und Komponenten im Maßstab 1:1 untersucht und Betankungsprozesse unter realitätsnahen Bedingungen erprobt werden.

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Die letzte Meile der Wasserstoffversorgung

Von mobilen Speichern bis zu regionalen Versorgungskonzepten: Für die letzte Meile müssen technische, sicherheitstechnische und regulatorische Anforderungen zusammengedacht werden. Gerade das Ruhrgebiet bietet mit Industrie, Logistik und hohem Energiebedarf gute Voraussetzungen für entsprechende Anwendungen.

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Kontakt

Abteilungsleiter Wasserstoff-Infrastruktur

Dr.-Ing. Christian Spitta
+49 203 7598-4277

Gute wissenschaftliche Praxis am ZBT

Anwendungsnahe Forschung ist geprägt durch Projekte, Meilensteine und die Zusammenarbeit mit Partnern. Gleichzeitig bleiben methodische Sorgfalt, robuste Evidenz und nachvollziehbare wissenschaftliche Prozesse zentrale Voraussetzungen guter Forschung.

Wissenschaftsmanagement unterstützt dabei mit Beratung, Schulungen, Informationsangeboten und gemeinsamen Standards.

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Raum für wissenschaftlichen Austausch

Mit der ZBT Research School schafft das Institut Raum für den Austausch zwischen Wissenschaftler:innen verschiedener Abteilungen. In regelmäßigen Seminaren werden Forschungsprojekte, Promotionsfortschritte und aktuelle wissenschaftliche Publikationen diskutiert. Zum Programm gehört auch der Journal Club, in dem aktuelle Fachliteratur gemeinsam besprochen wird.

So entstehen Verbindungen über Projekt- und Abteilungsgrenzen hinweg.

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Promovieren und voneinander lernen

Das Peer-Mentoring-Programm für Promovierende ergänzt die fachliche Betreuung um den regelmäßigen Austausch mit anderen Promovierenden. Erfahrungen, Fragen und Herausforderungen können so frühzeitig geteilt und gemeinsam reflektiert werden.

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Forschung zusammenbringen

Das ZBT Hydrogen Energy Symposium bringt Wissenschaftler:innen aus dem gesamten Institut zusammen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Forschungsthemen, der fachliche Austausch über Abteilungsgrenzen hinweg und neue Impulse für die Zusammenarbeit.

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Kontakt

Leiterin
Stabsstelle Wissenschaftsmanagement und Kommunikation

Dr. Theresa Schredelseker
+49 203 7598-3357

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