Röntgenpulverdiffraktometrie (XRD)

Präzise Phasenanalyse, Strukturaufklärung und Materialcharakterisierung für Forschung und Entwicklung.

Eingesetzt wird das System am ZBT insbesondere zur Untersuchung von Materialien und Komponenten für Wasserstofftechnologien. Dazu gehören Brennstoffzellenkomponenten, poröse Transportschichten, Membran-Elektroden-Einheiten, spritzgegossene Bauteile und additiv gefertigte Strukturen. Die Methode verbindet hochauflösende Bildgebung mit quantitativer Struktur-, Defekt- und Schadensanalyse.

Technische Highlights

  • Röntgenröhren: Cu- oder Mo-Anode
  • Goniometerbereich: −10° bis 160° 2θ
  • Minimale Schrittweite: 0,0001°
  • HyPix-3000-2D-Detektor
  • Messungen im 0D-, 1D- und 2D-Modus
  • Unterdrückung der Röntgenfluoreszenz (XRF)
  • Standardprobentisch für Pulver- und Festkörperproben
  • ASC-10: Automatischer Probenwechsler mit zehn Positionen und Probenrotation für bis zu zehn Pulverproben
  • Hochtemperaturkammer: RT bis 1.000 °C, einsetzbar unter Vakuum, Inertgas, Reaktivgas oder entsprechenden Gasgemischen

Typische Anwendungen

  • Katalysatormaterialien

Untersuchung von Kathoden- und Anodenkatalysator z.B. für PEMFC & PEMWE

  • Funktionswerkstoffe und Beschichtungen

Charakterisierung von kristallinen Phasen in Metallen, Legierungen und Schichtsysteme

  • Pulver- und Rohstoffe

Qualitätskontrolle und Kristallinitätsbestimmung

  • Hochtemperaturprozesse

In-situ Beobachtung von Phasenumwandlungen und Strukturänderungen

Ansprechperson

Dr. Viktor Mackert
+49 203 7598-2370
Portrait eines Manns mit Brille, Anzug und Krawatte