1. Heterogenität beim Emissionsverhalten der Polymere
Die Untersuchungen zeigten, dass die eingesetzten Kunststoffe trotz der gleichen Prüfbedingungen sehr unterschiedliche Leistungsabfälle der Brennstoffzelle verursachten. Die Messergebnisse des Spannungsverlustes erstreckten sich von 0 %, sprich ohne geringste Beeinflussung bis 50 % bzw. bis zum Totalausfall bzgl. der Gesamtleistung innerhalb weniger Stunden.
2. Besseres Verständnis der Korrelation zwischen Werkstoffzusammensetzung und Degradation
Im Laufe des Projektes konnte festgestellt werden, dass die gleichen Basiswerkstoffe mehrerer Partner durchaus verschiedene in-situ Ergebnisse lieferten. Dies bestätigte die Hypothese, dass bereits geringe Mengen an Zusatzstoffen, etwa Additiven, Füllstoffen oder Stabilisatoren, das Desorptionsverhalten beeinflussen und zu einer erhöhten Degradationsrate in der Brennstoffzelle führen können.
3. Transfer der Erkenntnisse in industrielle Prozessketten
Die beteiligten Unternehmen nutzten die gewonnenen Daten, um ihre Materialpalette systematisch zu verfeinern und anwendungsspezifisch anzupassen. Dazu wurde im Projekt ein Vorbehandlungsschritt zur potentiellen Emissionsreduktion erarbeitet und getestet. Anstöße zur Optimierung der Verarbeitungsparameter im Herstellungsprozess wurden gegeben.