Doppelte Promotionserfolge am ZBT

Am ZBT gab es gleich doppelten Anlass zur Freude: Mit der erfolgreichen Verteidigung ihrer Dissertationen haben Sebastian Hirt und Viktor Mackert ihre Promotionsverfahren erfolgreich abgeschlossen.

Den Auftakt machte Sebastian Hirt, dessen Arbeit zugleich ein besonderes Kapitel der Institutsgeschichte markiert. Seine Dissertation ist eine der letzten Forschungsarbeiten des ZBT im Bereich Batterietechnik, nachdem dieser Themenschwerpunkt inzwischen strategisch neu ausgerichtet wurde. Umso erfreulicher ist es, diesen Abschnitt mit einer herausragenden Promotion abzuschließen.

In seiner Arbeit untersuchte Sebastian Lithium-Schwefel-Batterien als potenziell umweltfreundlichere Alternative zu Lithium-Ionen-Systemen. Im Zentrum stand der sogenannte Polysulfid-Shuttle-Mechanismus – eine zentrale Herausforderung dieser Technologie, die bislang die Lebensdauer der Zellen begrenzt. Durch die Entwicklung und Analyse verschiedener Ansätze zur Unterdrückung unerwünschter Nebenreaktionen leistete er einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Zellstabilität. Die Prüfungskommission zeigte sich von der wissenschaftlichen Qualität ebenso überzeugt wie vom klar strukturierten und anschaulich präsentierten Vortrag.

Nur wenige Tage später folgte Viktor Mackert mit seiner erfolgreichen Verteidigung. Seine Promotionsforschung, die er bereits vor seiner Tätigkeit am ZBT begonnen hatte, widmet sich grundlegenden Fragestellungen zu Nanopartikeln in Dispersionen und kolloidalen Systemen. Im Fokus standen dabei Mechanismen der Agglomeration und Strategien zu deren Vermeidung sowie die elektrophoretische Abscheidung von Partikeln auf Materialoberflächen. Für seine experimentellen Untersuchungen nutzte Viktor unter anderem drei verschiedene Synchrotron-Lichtquellen, um Prozesse und Strukturen präzise zu analysieren.

Mit zwei erfolgreichen Promotionen innerhalb einer Woche setzt das ZBT ein starkes Zeichen für die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit des Instituts. Wir gratulieren beiden Nachwuchswissenschaftlern herzlich zu diesem bedeutenden Meilenstein und freuen uns, dass sie ihre Expertise weiterhin in die Arbeit des ZBT einbringen.

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