Den Auftakt machte Sebastian Hirt, dessen Arbeit zugleich ein besonderes Kapitel der Institutsgeschichte markiert. Seine Dissertation ist eine der letzten Forschungsarbeiten des ZBT im Bereich Batterietechnik, nachdem dieser Themenschwerpunkt inzwischen strategisch neu ausgerichtet wurde. Umso erfreulicher ist es, diesen Abschnitt mit einer herausragenden Promotion abzuschließen.
In seiner Arbeit untersuchte Sebastian Lithium-Schwefel-Batterien als potenziell umweltfreundlichere Alternative zu Lithium-Ionen-Systemen. Im Zentrum stand der sogenannte Polysulfid-Shuttle-Mechanismus – eine zentrale Herausforderung dieser Technologie, die bislang die Lebensdauer der Zellen begrenzt. Durch die Entwicklung und Analyse verschiedener Ansätze zur Unterdrückung unerwünschter Nebenreaktionen leistete er einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Zellstabilität. Die Prüfungskommission zeigte sich von der wissenschaftlichen Qualität ebenso überzeugt wie vom klar strukturierten und anschaulich präsentierten Vortrag.