Die Delegation aus Ecuador interessierte sich für die gesamte Kette von der Produktion von Wasserstoff über die eigene Anwendung bis zum Export. Das südamerikanische Land verfügt über viel Wasserkraft, mit der sich grüner Wasserstoff produzieren ließe. Der Bedarf an Elektrolyseuren sei derzeit weltweit aber so hoch, dass sich ein Land wie Ecuador recht weit hinten in der Warteschlange einreihen müsste. Diskutiert wurde deshalb über die Idee, auch die Technologie selbst in Ecuador herzustellen.
Lebhaft diskutiert wurde auch über die Frage, woher die Investitionen in Schiffe für den Ammoniak-Transport und in die nötige Infrastruktur kommen könne. Um in Transportkapazitäten investieren zu können brauche es langfristige Verträge mit Abnehmern, gab ein ecuadorianischer Logistikunternehmer zu bedenken, sonst lohne sich ein Termin bei der Bank nicht.